Der Verein von 1935 

bis 2010

 
 

Die Gründungszeit


1935 Im Frühjahr entwickelte sich aus einem Werbeabend des Musikhauses Klein aus Schwäbisch Gmünd eine Handharmonika-Schule mit zunächst 14 Schülern.

Am 27.10. wurde der Handharmonika-Club „Barbarossa“ im Gasthaus „Zum Goldenen Ochsen“ in Hohenstaufen gegründet.
Der Leitspruch lautet:
„Wer musiziert hat mehr vom Leben.“


Erste Auftritte


1936 Am 05.01. erfolgte der erste Auftritt im Rahmen einer gemeinsamen Weihnachtsfeier mit dem Gesang- und Sportverein.

Die erste Generalversammlung wurde am 26.01. abgehalten.
Hierbei wurde festgelegt, dass der Preis für eine Musikstunde 0,50 Reichsmark beträgt.
In der Monatsversammlung am 15.08. wurde der Kauf eines Dirigentenstabs beschlossen.
Das erste öffentliche Konzert fand am 27.09. in der Turnhalle in Hohenstaufen unter der Leitung von Julius Maier statt. (Gespielt wurden volkstümliche Stücke wie „Junges Blut“, „Preciosa- Marsch“, „Am Ufer der Elbe“...)

Erste Erfolge


1938 wurde beim Bezirkstreffen in Kirchheim u. Teck der 1. Preis mit dem Stück „Rokoko-Serenade“
(von E. Meyer-Helmund) unter der Leitung von Gertrud Frick gewonnen.
1939 gewann der HHC ebenfalls den 1. Preis beim Wertungsspiel in Heidenheim unter der Leitung von Ernst Rösch.


Schwierige Zeiten und Neubeginn

 
Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges wurde die Vereinstätigkeit jäh unterbrochen.
1946 fand am 27.07. die erste Mitgliederversammlung nach dem Krieg im Gasthaus „Krone“ statt.
Der musikalische Neubeginn war schwer:
fünf Vereinsmitglieder waren gefallen, weitere elf noch in Gefangenschaft.
Außerdem waren nur noch wenige Instrumente und Literatur vorhanden.
Jedoch gab es auch einen Anlass zur Freude, da neun neue Mitglieder aufgenommen werden konnten.
Ab 31.08. trafen sich die Spieler wieder regelmäßig jeden Sonntag zur Musikstunde.
1947 Im Frühjahr wurde beim ersten Konzert nach dem Krieg (eine gemeinsame Wohltätigkeitsveranstaltung mit dem Sportverein, der Musikkapelle und dem Gesangverein Hohenstaufen ) ein Rekordbesuch verzeichnet.
1948 wurde Erich Hübsch aus Göppingen zum neuen Musiklehrer bestellt.


Weitere Erfolge


1950 In diesem Jahr gewann die Fußballmannschaft des HHC den Kaiserberg-Wanderpokal.
1952 Am 12.01. beschloss die Generalversammlung, dass während der Musikstunde nicht mehr geraucht werden darf.
Das Orchester erhielt am 21.09. den 1. Preis beim Wertungsspiel in Stuttgart unter der Leitung von Michael Latosinszky.
An Silvester feierte man gemeinsam den Jahresabschluss im Wannenhof mit einer erfolgreichen Tombola: u. a. wurden fünf Büstenhalter
verlost.
1953 Nach einem Solo - Konzert des Dirigenten Michael Latosinszky („La Campanella“, „Jalousie“, „Ballszenen“...) am 21.11. herrschte eine große Nachfrage nach Musikunterricht.
1955 Vom 03.-04.09. wurde das 20jährige Jubiläum mit einem Festwochenende gefeiert (musikalische Leitung: Eugen Hohnecker).
Der bekannte Solist Hermann Schittenhelm bereicherte das abendliche Konzert u. a. mit den Stücken „Fantasie“ aus der Oper „Margarethe“ und dem „Schwalbenflug“.

Sonntags fand ein großer Festumzug mit anschließendem volkstümlichen Platzkonzert unter Mitwirkung der benachbarten Handharmonika-Vereine
statt.
1959 wurde beim Wertungsspiel anlässlich des „Tages der Harmonika“ auf dem Killesberg in Stuttgart die Note „sehr gut“ erzielt.
1960 Am 25.06. wirkten der Gesangverein „Frohsinn“ aus Hohenstaufen sowie der Akkordeon-Solist Rolf Bauer aus Ebersbach beim Jubiläumskonzert zum 25jährigen Bestehen des Vereins mit.
1965 beschloss der Gemeinderat, ein Klassenzimmer der örtlichen Schule als dauerhaftes Übungslokal für die Vereine zur Verfügung zu stellen, welches auch heute noch von uns genutzt wird.


Krisenjahre


1968 wurde der Spielbetrieb vorübergehend eingestellt, da mehrere aktive Spieler weggezogen waren.
1970 begann ein Neustart mit Werbung von jungen Spielern.
1972 Seit diesem Jahr findet der beliebte „Kaffeenachmittag“ (Familiennachmittag) statt.
Dieser wurde ursprünglich als Werbeaktion für neue Spieler und Mitglieder eingeführt.

 
Rundfunk-/Fernsehaufnahmen und weitere Highlights


1976 Bei der Rundfunksendung „So singt„s und klingt„s im Land“ anlässlich der 700-Jahrfeier der Gemeinde Ottenbach wurden zwei Volksmusikstücke übertragen.
1978 erzielte das Jugendorchester unter der Leitung von Alfred Eisele ein „sehr gut“ beim Wertungsspiel in Pliezhausen.
1979 fand eine weitere Live-Übertragung für die Rundfunksendung „Funkfahrt ins Blaue“ statt.
1985 Erfolgreiche Teilnahme am Wertungsspiel in Schwäbisch Gmünd unter der Leitung von Otto Staiger.
Am 12.10. wurde das 50jährige Jubiläum mit einem großen Festkonzert gefeiert. Hierbei begeisterte das Akkordeon - Orchester Ebersbach das Publikum u. a. mit den Stücken „Die Italienerin in Algier“ und „Irische Suite“ . Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Akkordeon - Weltmeisterin Christa Behnke mit Potpourris bekannter Melodien.
1991 Aufnahme des Süddeutschen Rundfunks im Bezirksamt Maitis am 12.11.
1996 Im Februar besuchte der Akkordeonnachwuchs den bekannten Tigerentenclub in Göppingen. Nach einem Blick hinter die Kulissen nahmen die Jugendlichen aktiv an den Fernsehaufnahmen teil.
Erfolgreiche Teilnahme am Wertungsspiel in Schwäbisch Gmünd mit dem Stück „Wildensteiner Skizzen“ unter der Leitung von Rudolf Rieberger.
1999 Am 21.06. spielten im Europapark in Rust mehr als 60 Jugend - Orchester - dirigiert von Gotthilf Fischer - die „Eurovisionsmelodie“, was zu einem Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde führte.


Neues Jahrtausend


2001 fand am 28.04. der „Tag der Laienmusik“ in Trossingen statt.
2002 erfolgte die Eintragung des Vereins im Vereinsregister
2003 Anlässlich des 40jährigen Bestehens des Bezirks Staufen im Deutschen Harmonika - Verband präsentierte ein Auswahlorchester "Rund um den Hohenstaufen" (gebildet aus Spielern der Akkordeon - Orchester Hohenstaufen, Bartenbach und Wäschenbeuren) am 14.09. unter der Leitung von Valentina Wanner u. a. zwei Uraufführungen:
den "Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi" von Ernst - Thilo Kalke sowie "Jubilate" von Marc - Oliver Brehm.
2006 Im Juli feierte Hohenstaufen das 800jährige Bestehen mit einem Festwochenende.
Nach einem Festumzug wurde von den örtlichen Vereinen ein kulinarisches wie auch unterhaltsames Programm angeboten.
(Die Flammkuchen des HHC fanden reißenden Absatz und ein gelungener Auftritt auf der Showbühne unter der Leitung von Markus Nothardt brachte die Zuhörer in Stimmung.)
2008 Eine außergewöhnliche Konstellation führte zu einer neuen Klangvielfalt:
Bei zwei Gemeinschaftskonzerten ( am 11.10.2008 und 09.05.2009) begeisterten der Chor „Quer Beat“ des Chorkreises Ottenbach und der HHC das Publikum mit einem facettenreichen Auftritt
(die Musikstücke „Besame Mucho“, „Close to you“, „Swing low“ und „Fame“ wurden dafür teilweise neu arrangiert).